Vom Punkt zum Raum – Licht als Ordnung im Raum

Die Arbeiten untersuchen Licht als eigenständiges künstlerisches Material und seine Fähigkeit, Raum, Form und Wahrnehmung zu verändern.

Ausgangspunkt ist der Punkt – als energetisches Zentrum und elementare Form. In den konzentrischen Lichtfeldern verdichten sich einzelne Punkte zu einem dynamischen Gefüge, das sich vom Zentrum nach außen ausdehnt. Konzentration und Auflösung, Ordnung und Unendlichkeit treten miteinander in Beziehung.

In den linearen Arbeiten wird der Punkt zur Linie und zur Strebe. Richtungen, Überschneidungen und Zwischenräume erzeugen ein offenes Geflecht, das sich zunehmend aus der Fläche löst und in den realen Raum hineinwirkt.

Die geometrischen Arbeiten bilden eine weitere Stufe dieses Prozesses. Ecken, Dreiecke und Linien strukturieren die Fläche, während Licht die festen Grenzen der Formen auflöst.

So entsteht eine Bewegung vom Punkt über die Linie und die Fläche in den Raum. Licht verbindet dabei die unterschiedlichen Elemente und wird selbst zum formbildenden Material.

Die Arbeiten bewegen sich zwischen Ordnung und Zufall, Fläche und Raum, Konzentration und Ausdehnung – und fragen danach, wie aus einfachen elementaren Formen komplexe Zusammenhänge entstehen.